German Innovation Award 2018: Neuer Wettbewerb trifft den Nerv der Industrie. Die Gewinner stehen fest

Zum ersten Mal wurden gestern Abend, am 6. Juni 2018, im Rahmen einer feierlichen Gala im Technikmuseum in Berlin die Preisträger des German Innovation Award geehrt. Mehr als 250 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien folgten der exklusiven Einladung.


German Innovation Award 2018 Preisverleihung

German Innovation Award 2018 Preisverleihung

Mit dem German Innovation Award hat der Rat für Formgebung eine Lücke in der Award-Landschaft geschlossen. Gesucht wurden Produktinnovationen mit Effekt. 650 Einreichungen haben sich um den Award beworben, darunter Branchenriesen genauso wie Hidden Champions und Start-ups. Sie alle haben eines gemeinsam: Eine Lösung, eine Detailinnovation oder einen Service, die echten Mehrwehrt schaffen.

»Wir sind absolut begeistert von der Qualität der Einreichungen«, so Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung, für den Innovation ein entscheidender Faktor ist, den es im globalen Wettbewerb zu promoten gilt. Er ist sich sicher, dass die Unternehmen profitieren, denn der Preis ist ein wertvolles Kommunikationsinstrument. Er soll den hohen Aufwand, den Unternehmen betreiben, um Verbesserungen für den Anwender zu entwickeln, sichtbar und ihre Innovationskraft innerhalb der Branche, in der Fachwelt und in den Medien bekannt machen.

Prämiert werden Innovationen, die nachhaltig Wirkung zeigen. Der German Innovation Award zeichnet keine bloßen Neuheiten aus, sondern solche, die nachweislich einen Mehrwert für den Nutzer generieren. Auch wenn es um Details einer Gesamtlösung geht, im Fokus muss die radikale Nutzerzentrierung und damit der Mensch selbst stehen. »Das gelingt besonders gut, wenn der spätere Nutzer in die Produkt- und Designentwicklung involviert ist«, erläutert Kupetz. »Viele Unternehmen haben dies erkannt und setzen auf spezielle Methoden, die den Nutzer in den Entwicklungsprozess integrieren, um ein optimales Produkt zu kreieren, das sich genau aus diesem Grund im Markt zu behaupten und vom Wettbewerb abzuheben versteht.«

Vergeben wird der German Innovation Award in den zwei Wettbewerbsklassen:

#1 »Excellence in Business to Consumer« und #2 »Excellence in Business to Business«. Darüber hinaus wurde ein Gewinner in der Zusatzkategorie »Design Thinking« ermittelt. In insgesamt 40 Kategorien konnte die Jury die Auszeichnungen »Gold«, »Winner« und »Special Mention« vergeben. Die Produkte reichen dabei vom bionischen Handschuh über Reinigungstechnologien, Fasern für den 3D-Druck, E-Auto-Ladestation und Kaffee-Limonade bis hin zur IoT-Plattform.

So wurde bewertet

Die Bewertungskriterien des German Innovation Award umfassen Themen wie Innovationshöhe, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit. Die Innovationsstrategie sollte Aspekte wie soziale, ökologische, ökonomische Nachhaltigkeit und den Energie- und Ressourceneinsatz berücksichtigen. Auch Faktoren wie Standort- und Beschäftigungspotenzial, Langlebigkeit, Marktreife, technische Qualität und Funktion, Materialität und Synergieeffekte spielen eine entscheidende Rolle im Jurierungsprozess. Über die Gewinner hat eine hochkarätig besetzte Jury entschieden – darunter Physiker, Patentberater, Informatiker, Finanzierungsspezialisten, Produktdesigner, Technologie-Historiker und Marketeers. »Damit garantieren wir eine individuelle, neutrale und professionelle Bewertung«, betont Kupetz.

Unter folgendem Link finden Sie Bildmaterial von der Preisverleihung sowie zu den 34 Gold-Gewinnern und eine Liste der Gold-Gewinner: http://bit.ly/GIA_presse

Informationen zu allen Preisträgern finden Sie unter: www.german-innovation-award.de/preistraeger